Ist-Analyse der Unterstützungssysteme von SINUS-Transfer
Mit dem Ende der zweiten Welle des BLK-Programms SINUS-Transfer (www.sinus-transfer.de) liegt die weitere Verbreitung der Konzepte und Inhalte von SINUS ab Mitte 2007 in der Verantwortung der einzelnen Länder. Mit zwei Studien haben wir im Jahr 2006 die aktuelle Situation der schulischen Unterstützungssysteme im Hinblick auf die Übernahme dieser Verantwortung beleuchtet. Mit Hilfe einer Dokumentenanalyse haben wir einen Überblick der Verankerung der Ideen von SINUS-Transfer in den Lehrplänen und Schulgesetzen erarbeitet. Eine Befragung von Personen der Schulaufsicht, der Lehrerausbildung in der universitären und der nachuniversitären Phase, der Lehrerfortbildung und der zuständigen Ministerien hat Aufschluss über Kenntnisse und Einstellungen zu SINUS-Transfer gebracht. Die Ergebnisse sind als Buch in der Reihe IPN-Materialien veröffentlicht und können beim Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften direkt bestellt werden (http://www.ipn.uni-kiel.de/aktuell/buecher/buch_jaeger_sinus.html).
Expertise zum Innovationstransfer im Bildungssystem
Schulentwicklung geschieht an vielen Schulen, Entwicklungen werden in Programmen gebündelt und doch versanden diese Initiativen häufig. In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe (zusammen mit Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Universität Wuppertal und Prof. Dr. Helmut Willke, Universität Bielefeld) haben wir die Erkenntnisse zu Barrieren und Erfolgsfaktoren für die Verbreitungen von Innovationen im Bildungssystem herausgearbeitet.
Die Ergebnisse wurden 2006 in einem Buch veröffentlicht (siehe Buchkapitel von Gräsel, Jäger & Willke, 2006)
Ist-Analyse von Lernort Labor
In den vergangenen Jahren wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Netzwerk von außerschulischen Lernorten eingerichtet. Die Betreuung und der weitere Ausbau dieses Netzwerks wurden nun 2007 von der Deutsche Telekom Stiftung (www.telekom-stiftung.de) übernommen.
Mit einer Analyse der Schülerlabore sollten Informationen zur weiteren Steuerung und Förderung gewonnen werden.
Die Ergebnisse richteten sich sowohl an Lernort Labor als auch an die für Schulentwicklung verantwortlichen Personen in den jeweiligen Ländern, wobei nicht die Rohdaten, sondern stets nur aggregierte und anonymisierte Ergebnisse berichtet werden. Außerdem erhielten die teilnehmenden Labore zur Jahrestagung im September 2008 ebenfalls eine zusammenfassende Rückmeldung der Ergebnisse.


